dokument #69

Morgens aufstehen. Müde, wohl. Sollte sein.

Ein Bild ohne Rahmen, und keines im Spiegel. Nur durch nahe Menschen, die es nicht gibt, erfährt man eine flüchtige Ahnung von sich. In alledem.

Kaum ist man wach, muss man erklären. Wieso man kein Lächeln bringen kann, wenn…die Zeit wegbricht. Wieso man nicht immun ist. Und ob man tatsächlich so schlimm ist, wie einer von denen, die…

Man kann all das selbst nicht mehr hören. – Und dieser riesengroße Egoismus traumatisiert zu sein. Immer nur: „bräuchte dies, brauche jenes…halte das und das nicht mehr aus, so.“. Macht kaputt, was sich nicht versteckt. Oder immun ist.

Sollen sein.


Und nebenbei: alles zum Laufen bringen, was gar nicht berührt.

„Brauchen“ und „müssen“ sind immer viel stärker als „wollen“ und „ver_ändern“. Es ist die Reihenfolge der Fragen, auf die man eine Antwort braucht, die man sich selbst nicht geben kann, an der es sich oft aufhängt und durchdreht. Denn bevor das wie nicht vom Tisch ist, kann an das wofür noch nicht zu denken sein.

Das vergesse und verwechsle ich oft. Und zwar immer dann, wenn ich denke: „Da(s) ist der Grund…“



4 Gedanken zu “dokument #69

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