dokument #66

Diese Hörbarkeit in allem. Stark und unerklärlich. Fluch und Segen zugleich…. dieser Nachhall.

„Das hier ist nicht mehr meine Stadt“, sagst du und blickst auf die Gebäude ringsum, als wären sie unendlich fremd und fern und gleichzeitig zu nah und zu bedrohlich. Anscheinend wissen sie zu viel… doch sagen können sie nichts. Sie stehen nur einfach da und sind Steine. Zwei Sichtweisen.

Als ich zwei Tage später, an der gleichen Stelle wieder vorbeilaufe, sehe ich das alles wieder. Dich und mich, wie wir da gehen und denke: „wenn man die ganze Stadt zusammen abliefe, wären an jeder Stelle….diese Momente behaftet, die einen lächeln lassen, so wie jetzt gerade“. Erinnerungsfelder.

Die Gebäude stehen noch immer da und sind dieselben. Sie sagen nichts, und wissen nur. sie interessieren mich nicht sonderlich. Denn das was ich sehe reicht aus um mir zu zeigen, dass sie nicht ahnen können, wie es ist, wenn man begleitet wird von etwas, das sich wie zu hause anfühlt. Auch wenn es kein Ort, kein Platz und kein Versprechen ist…ich weiß, wieso ich lächle, und das ist mehr als man erreichen kann für den Moment.



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