dokument #41

Diese Wohnung hier macht mich kirre (so wie jede; räumliche Enge u.a.). Ich hab das jetzt mal in allen Varianten durchprobiert, und es stimmt: sobald ich diesen schmalen Platz hier verlasse und mich umher bewege, nimmt alles Überhand.

Das ist gut zu wissen, um einen „Standpunkt“ zu finden, von dem aus ich mich, bzw. diesen Körper, (um-)programmieren kann.

Es ist also besser nicht zu nah an den Wänden zu stehen und gegen sie zu schauen. Und es ist besser nicht am Schreibtisch zu sitzen, weil es dort sehr merkwürdig wird… die Fenster sind sowieso tunlichst zu meiden. Sobald ich mich bewege ist es von Vorteil dies in Zeitlupe zu tun und den Blick dabei nach unten zu richten… so passiert erst mal am wenigsten, das mich aus der Bahn wirft.

Das ist schon mal ein Anfang.

Jetzt ist es halb vier und ich bin hellwach. Um spätestens acht werde ich aufstehen.

Wenn man sich selbst etwas lange genug einredet, glaubt man es am Ende… Das wäre doch gelacht, wenn der Wille dazu nicht da ist.

Ich hab genug geredet, und mehr mir als genug angehört. Laufen kann ich alleine…


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s