dokument #13

„künstliche Intelligenz“….. Aha.

Den Begriff, und seine Abwandlungen, liest man immer häufiger. Er erscheint ihnen, da draußen, unausweichlich zu sein.

Um sich anzuschauen, was scheinbar unausweichlich ist, macht man am besten folgendes : man nimmt sich einen Text vor, z.B. „Großer Lärm“ von Kafka*, kopiert ihn mit dem Cursor, und fügt ihn in das leere Feld irgendeiner Online-Übersetzungsmaschine ein. Dann lässt man ihn sich in irgendeine Sprache übersetzen. Ist das geschehen, macht man das selbe wieder anders rum und lässt sich die Übersetzung wieder zurück in ihre Ursprungssprache übersetzen.

Und das, was dann da steht, dieser Unterschied zwischen Ausgangspunkt und Endergebnis, ist das, was uns verloren geht, wenn wir geschehen lassen, dass „so tun als ob“ das selbe ist wie „wirklich“.

Doch das werden die Computer nie verstehen. Diesen Unterschied zwischen „künstlerisch“ und „künstlich“…

 

 

*oder : „Ein Antlitz“ von Polgar, oder ein selbstgeschriebenes Gedicht…