dokument #88

first time i met you i was full of fear…

 
…und was wir gleichzeitig auch tun, in Therapie, ist: „am Ende“ unserer Erläuterung_en da sitzen und sagen (während wir dazu (endlich?…) auf- und eindringlich in die momentane Gesprächsrichtung, also in des Therapeuten Antlitz, schauen oder blicken): „.. wissen Sie, wie wir das jetzt, für uns behandeln? So, als sei das ein Suchtdruck. Genau so, wie wir das in der Klinik in der Verhaltenstherapie gelernt haben. Jedesmal, wenn dieser Drang in jene Richtung kommt, dann tun wir augenblicklich was dagegen. Eine ganz bewusste, davon wegbringende Handlung… so als sei das eine Sucht.“

 

Und damit ist das Thema dann auch erledigt für uns, für diesen Augenblick. Wir beenden es, und lassen es gut sein. Und der Therapeut, und wir, wir wissen, dass dem tatsächlich so ist, für diesen Augenblick. – Mehr wird dazu jetzt nicht gesagt werden.

 

Wir kennen uns. Und wissen, dass wir es gut sein lassen…. so gut wie es, von allen Seiten, ganz am Anfang, gemeint war, bei diesem „Thema“… – Bevor sie dann griffen, diese Muster in uns, und woanders, und alles bekannte sich ein Stelldichein gab, so als sei man da süchtig danach…

dokument #87

Dieses „einschlafen“… – es ist ja nicht so, dass man sich da ruhig bettfertig macht, und gemächlich dann hinlegt, während innendrin die Panik (oder sonstwas) kocht… So ist das nicht.

Wir haben, über dieses Symptom bei uns, hier schon mal darüber geschrieben. Und woanders auch; und dadurch sogar jemand anderen multiples kennengelernt, der_die dieses „Problem“ auch sehr stark und ausgeprägt hat… dieses „weg sein“, „umkippen/wegdriften“ gepaart mit totaler körperlicher Schwäche, für das wir keinen passenden Begriff fanden, der weit genug entfernt ist von „Ohnmacht“ und_oder diesem „Totstellreflex“… Weil es so anders ist, so eigen.

Und was wir meinen über unsere Therapie und diesen „Bezug zu uns selbst“ (den wir verloren glauben), ist, dass uns das „damals“ (vor einem Jahr) in seinen Abläufen bewusster war, vorher. Wir bekamen es mit (wenn man das sagen kann), dass „es“ gleich soweit ist. Ausgelöst wohl durch „das und das…“ – das bekam wir mit, und „notierten“ und „beobachteten“ es (während wir dagegen ankämpften) für uns, weil wir es ja nicht haben wollen. Überwinden wollen, und hinter uns lassen…

Nun „überrascht“ es uns, und wir bekommen es so gut wie gar nicht mehr mit, weil da ein „Kontakt“, den wir zusammen hatten, „verloren gegangen“ ist, bzw. „überlagert“ wird, oder an den Rand gedrängt wurde, so dass wir es weniger wahrnehmen, auch wenn es, unabgeschwächt, genauso passiert…

Das ärgert uns, weil wir es nicht mehr greifen können. Nicht mal im Ansatz. Uns selbst nicht mehr „sehen“, ohne, dass sich was geändert hätte. Zu viel „gesundes Therapiesprech“, das wir abspulen nach außen hin, zu wenig „was passiert bei euch eigentlich in diesem Moment da genau?..“

Und was uns am meisten ärgert ist, dass wir es nicht mal verbalisieren können. „Dieser Kontakt“, den wir da für uns verloren haben… wir sehen ihn nicht mehr. Nur, dass manches, damit zusammenhängende, für uns immer obskurer wird, unbeschreiblicher (in dieser „Singular-Sprache“, wie wir sie nennen in Therapie. Diese Sprache „der anderen“, die zu sprechen „die Norm“ ist – auch für uns, die wir nicht so „fühlen“…) Was sind das alles für „Symptome“, die wir da kultiviert haben, am Rande? Wir ertragen z.B. (auch) normales Glühbirnenlicht nicht. Vor allem nicht in „Schlafzimmern“. Dieses „gelbe“ Licht, wie es fast überall leuchtet, wenn es draußen dunkler wird, und nicht mehr „taghell“ ist. Uns setzt das schachmatt. Wir driften dann schlagartig weg, werden „ohnmächtig“ ,komplett willen- und kraftlos, ohne dass wir da dagegen steuern könnten. ..Ganz plötzlich geschieht das, ganz automatisch. – So als hätten wir ne handvoll Schlaftabletten geschluckt, die nun schlagartig reinhauen…

Wir haben „Tageslichtbirnen“ hier überall. Weiß-blaues, ganz klares Licht. Die findet man nicht auf Anhieb im Baumarkt. Mit denen ist es „ok“, da kippen wir nicht augenblicklich um, wenn sie die einzige Lichtquelle sind, der man ausgesetzt ist…

Wir haben also eine „Lösung“ für ein „Problem“, das wir nicht formulieren können, und dessen Ursachen wir uns nur dunkel vorzustellen wagen. – Wie arbeitet man daran „therapeutisch“ ?. Wir sagen eben, „dass dem so ist, auch.., und immer, noch“, unter ferner liefen… und damit hat es sich dann. – Das kann es nicht sein. Und wir wissen ja auch nicht… – Wir brauchen so ne Therapie, die in Zeitlupe stattfindet. Nicht in ihrem generellen Arbeitstempo, sondern in dem, wie sie „Prozesse“, die ablaufen betrachtet, sich ihnen nähert, und dann durchleuchtet… Was sollen wir darüber sprechen, dass wir „wir“ sagen… und wo wir uns wohl in 2 Jahren irgendwie sehen, wenn unser Problem ist: „irgendein Auslöser, und danach dann ein dissoziativer, ganz krasser Zustand…“

Wir müssen dafür selbst wieder ein besseres Gespür bekommen, was da passiert in uns, anstatt… was da passiert in uns, wenn wir gerade den einen Fuss vor den anderen setzen wollen, das aber nicht geht, weil…

So weit waren wir schon mal, vor einem Jahr, nur dass wir da diesen Eindruck hatten, dass wir „uns sehen dabei“ und zuhören können… – jetzt steuert man „blind“ vorwärts, so wie ein Roboter, plappert nach und trägt vor, und hört gar nicht mehr wirklich rein da ins System. Und wenn es darauf ankommt, haut es einen weg, oder um. – Und nicht nur dann, sondern ja ständig…

Heute auch mit der Polizei, wegen der Anzeige (die haben das Jugendamt übrigens schon ins Bilde gesetzt, deswegen), darüber gesprochen, wieso wir da in der alten Wohnung, in Anbetracht dessen, was unter uns los war, und immer noch ist, nicht öfer bei denen angerufen haben, damit da mal jemand kommt… „Schwer traumatisiert, wissen sie. Wir können dann nicht handeln“, sagt man, und will nicht so sein, wie man ist.

Irgendwas läuft da verkehrt, und vor lauter Themen wissen wir gar nicht, wo genau wir jetzt ansetzen sollen… es sind so viele. Manche davon schön „sauber“ irgendwo hinnotiert und aufgeschrieben (in Fetzen), damit wir wissen (und nicht „vergessen“), was da in solchen Momenten, mit uns passiert. – Doch es gelingt uns nicht sie zusammenzusetzen, so dass ein Bild aus ihnen entsteht…

Wir geben nicht auf. Wir fangen wieder ganz von vorne an…. Denn das, das können wir.

dokument #86

die Gewalt….

Gestern Abend eskalierte sie endgültig, unter uns. Aber so richtig (als ob sie das nicht sowieso schon die ganze Zeit täte…). Mit stundenlangem, ohrenbetäubenden Gebrüll, sich gegenseitigem Anschreien. Zerbrechendem Glas, und allem anderen…

Keine Ahnung, was da los war. Es klang so „gewaltig“, so dumpf, so brutal, so blind-zerstörerisch. Es waren wohl 3, die da miteinander zugange waren (und die schweigenden Kinder). 2 Männer, und eine Frau. Die (laute) Stimme des einen, die, die am „herrischsten“ war, hat uns am meisten Angst eingeflößt…

Es ist so ein abgespaltener Wahnsinn, der sich da „in unserem Leben“ bzw. unter ihm abspielt. Man hat das ganze schon komplett in seinen Alltag „integriert“, auf irgendeine ferne Art und Weise, die uns jetzt im Nachhinein… sehr erschreckt. Denn sie ist so symptomatisch. Vor allem für: das Schweigen. Dieses „Schweigen“, in das man verfällt, in Anbetracht all dessen…. – Man spielt sich selber vor, dass alles doch „normal“ sei, irgendwie, weil es das doch gefälligst zu sein hat… – und diese „(Co-)-Abhängigkeit“, in der man sich da befindet, und unter der man sehr leidet, und nach der man sein ganzes Leben ja ausrichtet…die spaltet man weg, ab, so als sei sie nicht da. So als sei es ein Traum, den man hatte, den man sich selbst gar nicht glaubt (oder erinnern kann)… So wie ein Trauma.

Gestern ging das schon am frühen Abend, oder Nachmittag, los. So genau wissen wir das gerade nicht. Auf jeden Fall kamen wir zurück von der Betreuung, und dachten, dass es doch gut sei, irgendwie mal was zu essen. Wir hatten da vorher nämlich so ne Situation mit der Betreuerin gahabt, als wir gerade anstimmen wollten ihr „unser Leid“ mit der Ernährung zu klagen. Uns erscheint die nämlich sehr selbstverletzend (weil sie betäuben soll) und maßlos ungeheuerlich. Und als wir das so sagten sinngemäß, meinte die Betreuerin zu uns, dass sie uns gerade fragen wollte, ob wir denn überhaupt noch irgendetwas essen, weil wir nämlich gar nicht danach aussehen würden… Also hatten wir auf dem Weg zur Wohnung noch etwas gekauft, dass wir uns dann machen wollten. – Wir haben ja auch dieses Glück, dass wir nun umziehen können (Hauptsache da weg!). Das machen wir gerade. Wir da haben da ne Woche Zeit dafür. Können unser Zeug also selbst, und ohne Druck, mit unserem Rucksack, von hier nach da fahren. – Im Grunde wollten wir da schon viel weiter sein damit. Aber dass wir das nicht sind, das liegt an diesem „Abspalten“ (dem allgemeinen), und der damit einhergehenden Selbstüberschätzung. – Denn unser „Außensprecher“, der ist es mittlerweile sehr gewohnt, durch Therapie, diese „Interviews“ nach außen hin zu geben, über irgendwelche Vorhaben, evtl. Zukunftsdingen… nur „großes Zeug“… das man so sagt, für den Moment..

Wir haben schon seit sehr langer Zeit, diesen sehr starken Eindruck, dass sich in unsere Therapie ein sehr grober Fehler eingeschlichen hat, und sich auf immer mehr von uns bezieht, ohne dass wir das benennen, oder gar mitbekommen würden… Und genau das ist das Problem: wir haben intern, immer weniger zusammen zu tun. Viel, viel weniger „Gespür“ (und Kommunikation) für uns als Team. Und das hat nichts mit diesem Zauberwort „Integration“ zu tun. Weil das ist es ja, was der Therapeut, mit uns andauernd da erreichen will… Iwo.

Es ist…. Die Sache ist: wir haben keinerlei Erinnerung_en an Therapie. An keine einzige Stunde. An keine, der mehrmals wöchentlich stattfindenden, Sitzungen… Das ist kein gutes Zeichen. Überhaupt kein gutes. Nur so einzelne Fetzen, die haben wir. So Fetzen über Nebenstränge…z.B. darüber, welche „politischen“ Formate wir uns im Internet denn angucken. Totale Nebenschauplätze. Weil erstens sind wir Pazifisten, die, wenn sie etwas gucken, die reine Information der Meinungsmache vorziehen, und zweitens: wir „konsumieren“ in der Regel keine Medien. – Ja klar, irgendwo am Rande, liest einer sehr viel…aber im großen und ganzen, da „gucken“ wir nichts. Sind ja schon selbst mit uns und „unseren Welten“ arg beschäftigt. Das lastet gut aus. Und wenn wir mal was schauen, dann morgens so um 4, wenn man denkt, das hilft vielleicht dabei, ne Stunde vielleicht einzuschlafen…

Wieso sprechen wir dann darüber? Und dann auch noch so, also ob „der eine Angesprochene“ für alle jetzt etwas sinnstiftendes äußert. Oder „Position bezieht“… was für ein Quatsch. An so etwas erinnert man sich dann als einziges, und regt sich auf darüber, weil es mit unserem „viele sein“ nicht das geringste zu tun hat; nicht mal im Ansatz. – Alles, was wir „wissen“, über unsere Therapie, ist, dass wir da hingehen. Punkt. Dass wir da hingehen, und uns irgendwie mal wieder vorgenommen haben zu sagen, dass das „so und so“ nix bringt. Dass wir ganz andere Hilfe benötigen in unserem Alltag… anstelle irgendwelcher „Zukunftsdebatten“, die allesamt von einer „abgeschlossenen Integration“ ausgehen…

Doch soweit kommt es nie, dass wir das dann auch sagen. Und wieso das so ist, das weiß ich nicht. Nur dass es verkehrt ist, weiß ich.

Einer sagte eben, dass wir ein wenig vorsichtig sein sollen, hier zu oft „Integration“ ins Netz zu schreiben, und dass wir „nicht zu integrieren sind“ :)… Nicht dass das noch die falschen „Meinungsmacher“ hier anzieht. Die, die niemals etwas fragen, weil sie auf alles eine Antwort kennen. Eine ganz einfache, und ausschließlich: eine. ..

Zurück zu diesem gestern….Wir hatten was zu essen eingekauft, und waren wieder in der Wohnung drin. Später Nachmittag war’s da. Wir waren vor dem Betreuungstermin, ein paar mal schon, hin- und her gefahren, mit Zeug, das wir so haben. Am Vortag ging das nicht so gut. Da hatten wir das nur 2 Mal geschafft. „Zu viele Eindrücke“, haben wir der Betreuerin geschrieben, und wußten selbst nicht so genau, was wir damit nun meinen. „Abgespalten“, so vieles ist so abgespalten…und wir bekommen das selbst gar nicht mehr mit. „Außensprechermodus“, und „das Team“ macht irgendwas… und man selbst steht zwischen Fragezeichen, weil „eigentlich…“. Eigentlich ist das nicht „viel“, was wir so tun, bzw. uns vornehmen zu tun. Auf dem Papier ist das fast nichts. Da reibt sich „der Außensprecher“ schön die Hände, vertönt: „ach, das bißchen da…“ – Und drei Stunden später sitzt er dann am Boden rum, voll mit Erinnerungslücken, körperlicher Schwäche, und ner Wahrnehmung, die gar keine mehr ist, und „wundert“ sich, dass all das Zeug da stimmt, dass ihm der Therapeut doch immer „ausreden“ will, weil das bei „normalen Menschen“ doch einfach nicht so ist, wenn man „die Wurzel“ kennt…

Und dann standen wir in dieser Wohnung da, der alten, mit diesem Essen, und dann fingen die an unter uns, sich anzuschreien wie wild, mal wieder. Aber dieses mal: so richtig!, wenn all das noch zu steigern ist…

Es ist so laut, so unglaublich laut. Und so nah… und weil wir die ja auch deswegen angezeigt haben, rechnen wir fast schon augenblicklich damit, dass sich all das da unten nun auf uns kanalisiert und dann entlädt. Dass man jeden Moment nen aufgebrachten Mistgabelmob die Treppe hochstapfen hört, angeführt von diesem „herrischen“ Schreihals und seinem Organ, der uns jetzt steinigen und köpfen will, weil „wir es gewagt haben“…

Wir haben richtig große Angst deswegen.

Und wenn die sich anschreien da unten, und Sachen auf sich werfen, während die kleinen Kinder da dazwischen stehen, dann ist da ja kein Filter zwischen uns und denen. Nichts, dass all das irgendwie dämpft oder entfernter macht… kein Schutz ist da. Man kriegt das alles mit.

So standen wir dann da, und wußten ja auch nicht. Hatten große Angst, und taten gleichzeitig so, als sei alles „normal“. Seltsamer Modus. Geklappt hat er nicht (dieses Mal)… Wir atmeten dann durch, und fuhren noch mal ne Tour, Hauptsache weg. – Wir haben mal nen Buch gelesen über Menschen, die gerade so nen Hurrikan überlebt haben. Da sollte man meinen, dass die eigentlich wissen, worum es da geht, und was da passiert. Doch das seltsame war: bei der nächsten Warnung vor einem, „überhörten“ sie die. Taten so, als sei da nix los. Gingen raus in den Garten, und hingen Wäsche auf, obwohl sie wußten, und sahen, was da gleich passieren wird… – Das Phänomen hat einen Namen, nur wissen wir den gerade nicht. Hinten liegt das Buch, doch keiner steht auf…“aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, denken wir, und schieben das aufheben auf…

…worüber wollten wir denn eigentlich schreiben? Is gerade so wie Therapie, das schreiben hier, ein wenig: Jede_r tippt ein wenig was, und im Anschluss weiß dann keine_r mehr was war, und worauf wir eigentlich hinauswollten…

Diese Gewalt…

…als wir später dann (doch) wieder da waren, und die immer noch so eskalierten unter uns, da dachten wir darüber nach, ob wir denn nicht die Polizei rufen sollen. Was heißt „darüber nachdenken“…wir waren hochpanisch, komplett irrational, und hätten es am allerliebsten geschafft mit denen zu reden. So dass sie herkommen, und schlichten, was zu schlichten ist, und retten, was bestimmt nicht mehr zu retten ist…

Doch größer als die Angst davor, dass unter uns das, uns betrifft, war unsere Angst davor „zu sprechen“. Wir waren so draußen… hatten wahrscheinlich auch Bedarf intus (im besten Fall!)…So ist das als „hochdissoziativer“ Mensch. Wenn es drauf ankommt, versagt man, weil man nichts mehr kann. Wahrscheinlich hatten wir auch Angst davor, dass die uns für Junkies halten oder so, wenn wir da wirres Zeug stammeln vor denen.. Kommt ja nicht von ungefähr, dass unsere Betreuerin, mit uns überall hingeht, wo wir zu sprechen haben, und für uns dann „übersetzt“…

Panische Angst, in dieser alten Wohnung da…vor denen unter uns, und ihren Ausbrüchen. Dem Eskalieren, von dem wir nun denken, dass es uns betrifft. Es war so sonderbar, denn: so laut, und so gewaltig und so ausdauernd wie gestern war es noch nie. Und wir hatten wirklich riesengroße Angst davor, dass die gleich kommen werden zu uns… – wir taten nichts als komplett irrationales Zeug, das wir nun, wo es vorbei ist, nicht mehr rekonstruieren können… doch eines, das verwunderte uns sehr: wir hatten wirklich „Angst“ um unser Leben, – Und es heißt ja auch immer, dass uns das ganze dort „re-traumatisiert“, was solls… – aber dennoch: schliefen wir ein. Wir legten uns einfach hin, (oder kippten wohl eher um), und schliefen ein… so als sei um uns herum, das alles „nichts“…

Irgendwann am frühen Morgen, erwachten wir dann, und es war „still“. Dachten: „oh ja stimmt, wir sollten doch was essen..“. und dann saßen wir da, morgens um 4, und aßen Sauerkraut mit Vollkornnudeln (gekocht waren sie ja schon), taten so, als sei das „normal“ und hellichter Tag, oder Abend..

…und heute da denken wir nun schon den ganzen Tag darüber nach, wo unser „Gespür für uns“, denn nur hin ist… wieso wir „schlafen“, wenn wir Angst haben, anstatt… – Der Zeitraum, der da gerade hinter uns liegt, also da in der Wohnung, der ist so „inexistent“ für uns, wie wir es waren. Wir hatten gestern ja auch festgestellt, dass wir während der gesamten Zeit dort, kein Wort hier geschrieben haben… Wir wissen, was das heißt. – Und das, was wir woanders hin- und reingetippt haben…. Schwamm drüber: irrationales, abgespaltenes Zeug. Nur für den Augenblick von Sinn.

Jetzt gerade sind wir hier, in unserer neuen Wohnung. Weg von der Gewalt. Wir kennen das schon gar nicht mehr: die ruhende Stille. – Die ganze Zeit lauern wir darauf, dass gleich jemand anfängt so zu schreien, dass das Gewalt ist… und dennoch haben wir gerade für ein paar Stunden ganz ruhig hier gesessen. Zum ersten Mal, seit langer Zeit: uns selbst wieder gehört.

Uns fiel etwas auf, und darüber wollten wir hier, schreiben, ursprünglich…. doch ich glaube auch im Grunde, dass die ganze Wahrheit lautet: wir haben Angst davor, jetzt  wieder in die alte Wohnung fahren zu müssen, und da noch das restliche Zeug einzutüten, und von da weg zu transportieren…und genau deswegen: schinden wir Zeit…

 

dokument #85

Diese direkt hörbare, unmittelbar mit_er_lebte, Gewalt paralysiert….. ,und nicht nur das.

Seit Wochen.

Doch jeder Schritt, den wir, ab jetzt, hier, tun, ist einer hier raus.

Und jeder Schritt, den wir ab jetzt hier tun, ist einer hier raus….

Jeder Schritt.

Den wir tun.



dokument #84

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit stelle ich gegen Frau X, wohnhaft XXX, Strafanzeige wegen Körperverletzung/Kindesmisshandlung. Am XXX um XXX Uhr wurde ich Zeuge wie eines der Kinder (das Mädchen) hörbar geschlagen wurde. Und das nicht zum ersten Mal.

Ich wohne im Hinterhaus direkt über Fam. X. Durch die Hellhörigkeit der Wände höre ich jedes gesprochene Wort aus deren Wohnung. Die normal-alltäglich Geräuschkulisse, die aus besagter Wohnung, zu mir dringt, ist das unbeherrscht-hasserfüllte Geschrei von Fr. X. Meist hält es über Stunden an, und ist adressiert an eines der Kinder. Das kleine Mädchen kann man deswegen sehr oft, sehr laut, weinen hören. So lange, bis es zur Ruhe gebracht wird..

Die Fam. X sind 4 Menschen in einem Raum. Jene Frau, ein Mann, das Mädchen (ca. 4 Jahre) und ein Junge, der schätzungsweise 8 oder 9 Jahre alt ist. Das ganze ist kein Umfeld so für Kinder, in dem sie sich normal entwickeln könnten. Zumal sie auch noch jeden Tag dem körperlichen und seelischen Missbrauch ausgesetzt sind. – Unabhängig von dieser Anzeige werde ich die Zustände dort unten auch dem Jugendamt melden, in der Hoffnung, dass den Kindern schnellstmöglich geholfen wird.

Die Sprache, die dort unten gesprochen wird, verstehe ich nicht. Aber aggressives, permanentes, an Schutzbefohlene adressiertes Geschrei, verstehe ich. An besagtem Abend hörte man plötzlich, wie ein größer Gegenstand umfiel, worauf das kleine Mädchen augenblicklich aufschrie. Sofort daraufhin hörte man, wie Fr. X aufsprang, hörbar auf das Mädchen einschlug, und wie das Mädchen dann verstummte. -Später hörte man dann noch flehentlich-weinendes, verzweifeltes Geschrei des Mädchens, und das Einschimpfen von Fr. X. Es kam aus dem Badezimmer, so dass ich weniger davon verstand. Allerdings klang es nicht freundlich.

Ich habe den Vorfall sehr deutlich gehört, den ich hier zur Anzeige bringe, und sage diesbezüglich auch als Zeuge, für detailiertere Angaben, aus.

Mit freundlichen Grüßen
s.

 

dokument #83

„Wen es nach Ruhe verlangt, der leidet an der Unruhe des Alltags, wer sich nach Stille sehnt, weiß, daß seine innere Entwicklung auf Unberührtheit von außen angewiesen ist.“*

 

…und in der Gegenwart: sitzen wir am Tisch, und wissen nicht weiter. Es ist still hier im Haus, was sehr ungewohnt ist. Sehr ungewohnt. So ungewohnt, dass wir in der Stille, die herrscht, den Lärm und das Geschrei, die sonst hier herrschen, weiterhin hören…

Wenn wir hier fertig sind zu tippen, werden wir eine  Strafanzeige schreiben und abschicken. Es geht zu weit, unter uns. Seit langem schon. Seitdem wir hier sind, schon. (Und das ist „lang“…) Und natürlich auch, vor allem auch: darüber hinaus. – Doch nicht für uns, die wir nur Zeugen sind, sondern für die, die es direkt betrifft.

Gestern haben wir gehört, wie das Kind geschlagen wurde. Eindeutig. Da kann man nicht wegsehen, oder weghören…

Da kann man nicht sagen: „dass irgendwer doch irgendetwas tun muss“, wohl wissend, dass man sich nicht selbst damit meint… Wir wollen das Thema (vorerst) nicht weiter hier ausbreiten. Zumal wir das andernorts schon mehr als genug getan haben… – geredet wird viel. Und schlimmer als „Positionen“ aus der Ferne, ist der depressive Fatalismus, der einem weismachen will „dass man doch tun kann, was man will, geschehen wird nichts…“ – Würden wir so denken, wüßten wir keinen Grund mehr zu leben…. ja nachdem, wie man „Leben“ definiert. Und wenn wir eines ziemlich genau wissen, dann ist das, dass wenn nichts mehr übrig geblieben ist von „diesem Leben“, dass genau da „der Widerstand“ sitzt. Und ist er gebrochen, und fort, dann war es das mit einem selbst… – völlig gleich, wie lange man noch „weiter/lebt“…

Wie werden auch zum Jugendamt gehen, und denen, unter Nennung unseres Namens, erzählen, wovon wir hier jeden Tag Zeuge werden und sind.

„Das ist kein Leben so…“

Doch was wir eigentlich sagen wollten, ist…. dass wir hier sitzen, und es nicht gewohnt sind zu essen, so dass es „normal“ ist… das ist so eines der für uns „kleineren Themen“, über das wir uns streiten. Das uns beschäftigt, aber nicht ausfüllt…

In dieser Gegenwart… wir ziehen jetzt bald zum 3. mal um, seitdem wir betreut sind. Hier sitzen wir nur noch die Zeit ab, die endlich vergehen soll… Halten uns die Ohren zu, wenn der Missbrauch unter uns, wieder so  lärmt, und „machen uns weg“, ohne dass wir das beeinflussen müssten…

Oder gar könnten.

Wir wußten gerade nicht, was wir tun sollen. Der Körper war so ungewohnt schwach… sowie diese Stille, in der wir weiterhin hören, wie…

Die Therapie macht uns „pragmatisch“, auf eine seltsame, uns sehr fremde Art, die wir nicht wollen… wir kommen an, in dieser „äußeren Welt“, fühlen eine seltsame „Leere“ in uns, wenn wir uns nicht ablenken… – vielleicht mag das für manchen ein Erfolg sein. Für uns ist es das nicht, weil wir wissen, dass wir nur „gehorchen“, und „nur so tun, als ob…“…

So wie mit „dem essen“, das für uns nie etwas „normales“ sein kann… wir tun einfach „so als ob wir es normal täten“, imitieren, äffen nach…und das ist vielmehr, als wir diesbezüglich, ein Leben lang konnten…

„Reicht das denn nicht…?“- fragt einer, fast schon verzweifelt, während ein andere „Widerstand“ schreit, ohne zu wissen ob „dafür“oder „dagegen“…

Wenn man nichts isst, fühlt man sich fitter. Und Essen an sich deprimiert… „essen hat für sie nichts sinnliches“, sagt der Therapeut.“Wir sind lieber aktiv, als gesättigt“, sagen wir zu ihm zurück… – so geht das seit Jahren, während unter uns, und an so vielen Orten, ein kleines Kind ausbaden muss, was ein_e andere hasst, weil er_sie womöglich die Liebe nie kannte. / Wer kann das schon wissen…. Du bist was Du tust!

Wir sitzen die Zeit hier einfach nur ab. Befreien uns allmählich…von diesem „Nichts-Tun“ und „nichts können“, dass uns so krankhaft, seitdem wir hier sind, befallen hat…

Und vorher schon… da war es da. Wir verstehen, was da passiert ist mit uns. Müssen alles was war für uns schreiben, so dass wir es sehen… und so überwinden.

Das ist unser „Widerstand“, der uns befreit, auch wenn der Therapeut uns immer einreden will, dass das Schreiben für uns eine „pathologische Flucht“ ist…. – Doch ohne es, könnten wir nicht sehen. Wüssten keinen Grund wofür wir denn lebten (außer „die Liebe“, die immer viel „besser ist“, wenn wir mit ihr alleine sind…) , und wie wir uns erinnern, und daraus Lehren ziehen könnten…

„Wir wissen es nicht…“, weil wir so vieles versucht haben…, und nichts fanden, das ihm irgendwie gleicht…

So wie Du.

Was war das nur mit Dir?….

ich weiß es immer noch nicht…. Nur, dass Du immer noch hier bist. Viel mehr, als irgendwas sonst. – Ich setzte mich hier hin, an den Tisch, schlug dieses Buch auf, das ich neulich auf der Straße fand. Las ein paar Zeilen… und sogleich, waren Deine Worte wieder da. Der Klang deines Wesens… es hallt so in mir nach. Ich ahme Deinen Gesichtsausdruck nach, sehe Dich neben mir, wenn ich alleine draußen rumziehe…

Es hört einfach nicht auf… – und soll es auch gar nicht. So lange ich nicht weiß, was vor bald einem Jahr, mit mir und Mut uns nur geschehen ist…  – Und es geht nicht „um Dich“, das wissen wir beide. Wir waren nur Begegnungen am Rande, auch wenn wir füreinander die ersten waren, die uns „tatsächlich sahen“. Ohne den Schleier, oder die… „Augen der anderen“, durch die man sich sieht, wenn man auf jene Art be(und er-)schaffen ist, wie wir beide das sind…

Ich muss verstehen, weil seitdem alles hängt…. Doch vorher muss ich diese Anzeige schreiben, denn die Gewalt und der Missbrauch, in und um uns herum, hören einfach nicht auf….

Es gibt da einen Satz, einen von vielen, den ich hoffentlich nie sagen werde. Nie sagen muss, solange ich lebe. Er wird stets als Frage formuliert, obwohl er gar nicht so gemeint ist:

„Was hätten wir denn tun sollen…“

….ich weiß es doch  auch nicht!

 

 

*Werner Keller „Wie es auch sei das Leben…“/Beiträge zu Goethes Dichten und Denken, Wallstein Verlag, S.103

dokument #82

dieser Totstellreflex…

Gleich das erste, was wir tun mussten, in der Betreuungswohnung, war, dass wir die Fenster zuklebten. Anders ging das nicht. Da führte auch kein Weg daran vorbei… man will sich ja auch nicht ständig tot stellen müssen, nur weil andere, die es vielleicht gar nicht gibt, einen wahrnehmen könnten, beobachten und sehen.

Natürlich taten wir das nicht einfach so. Das war uns nicht möglich. Man hätten uns ja sehen können dabei…

Wir schliefen zu der Zeit noch am Stadtrand, in einer leeren Übergangswohnung, in die man uns temporär einquartiert hatte. Reiner Pragmatismus: wir waren von der Strasse weg, und über die Feiertage, die gerade waren, „versorgt“, sozusagen… Uns gefiel das. Ausgesprochen gut sogar. So ein „Übergang“ in einer leeren, frisch renovierten, und dadurch: vollkommen unpersönlichen, Wohnung. (Viel Gepäck war das ja nicht, das wir hatten. Nicht genug auf jeden Fall, um eine Duftmarke zu setzen dort. Diesen Räumen unsere Spuren aufzudrücken, einen Stempel… )

Wir schliefen auf dem Boden dort, hatten unser „Handgepäck“ in einer Kiste, ganz am Rande eines Zimmers abgestellt.

So eine Leere ist wie für uns geschaffen. Nichts um einen rum, das einen einengt, oder festhält gar. Nichts, das einen aus sich rausfallen lässt, weil.. Und dann noch dieser Platz da drin: 3 Zimmer. Wir sind ja sehr beweglich, laufen viel herum, und auf und ab. Führen unsere „Debatten“ mit uns gerne so, dass wir dabei, würde man messen, ein gutes Stück durchwandern und zurücklegen. Ohne dass wir das natürlich merken. Das geschieht so am Rande, für uns; also dort, wo unser Gepäck auch abgestellt ist.

Dass wir, bevor wir bald um- und einzogen, die Fenster abkleben mussten, weil… war also klar. Nur wie und mit was, das wussten wir nicht ganz so genau. Für das, was einem als ersten einfällt, wenn man darüber nachdenkt, hatten wir kein Geld. Und auch nicht die Einsicht. Zudem waren auch „die Feiertage“, da war das nicht alles so schnell und einfach zu bekommen. Zudem das Werkzeug, das man braucht. Das kommt ja auch noch dazu.

Also liefen wir tagsüber, da am Stadtrand, wo wir waren, herum, schauten, was es dort so gab an Stadtrandgeschäften (letztendlich sind es ja doch überall dieselben Filialen, derselben paar Ketten…) und was uns wohl schnell helfen könnte. Welches Zeug wohl dafür taugt, dass man mit ihm „gefährliche“ Fenster so verklebt, dass sie auch blickdicht sind. Dass nichts durch sie hineindringt, und wir beschützt sind vor dem, das dazu führt, dass wir im Außen sind, und unseren Körper hinter uns verlassen haben…

Bastelpappe, das war es! Dicke, mit irgendwelchen Mustern und Bildern, bedruckte Bastelpappe, war es, die wir schließlich fanden. Die war ganz hervorragend dafür geeignet, und kostete nicht viel. Uns störte das auch nicht, dass von jedem aufgedruckten Muster, für das wir uns entschieden, nur sehr wenige Bögen noch auf Lager waren. Also kauften wir einfach zig verschiedene, in diesem 1-Euro-Shop, da in stadträndig-zentraler Lage. Und Klebeband das kauften wir. Diese ganz flexible Gafferband, das wir sowieso andauernd kaufen, da müssen wir gar keine Fenster für verkleben. Das braucht man ständig irgendwie für irgendwas….und wenn man es nicht hat, aber braucht, dann fehlt es arg. So wie meistens alles fehlt, was man arg braucht, und stattdessen nur da ist, was man hat, das einem noch geblieben ist….



Schnitt
Es ist so ein Wahnsinn… Die ganze Zeit versuchen wir nun schon uns einem Punkt zu nähern. Einem ganz bestimmten. Einer, der wohl ein großer Unfall war. Ein Zusammenbruch, ne Explosion, ein lauter Knall…

Es ist ja auch nicht so, dass wir darüber nicht geschrieben hätten. Vor allem danach. Es ist alles da, und aufgeschrieben. Doch wie so oft, bei uns, ist alles irgendwo verstreut, und dadurch also nichts, auf das wir Zugriff hätten. Also versuchen wir es ganz von vorn. – Es funktioniert nur nicht, wir „boykottieren“ uns selbst. Der Therapeut sagt das andauernd auch zu uns, dass wir das tun. Dann stammeln wir sehr wirres Zeug darauf, weil wir nicht wissen, was wir sagen sollen. Dass er recht hat, wissen wir, und das bestreiten wir auch nicht. Es ist nur so…. wir haben dann nichts „anzubieten“. Nichts mit dem ersichtlich würde, wie sich das wohl ändern kann, dass wir uns selbst so krass….im Wege stehen, und uns bekämpfen einander.

Wir merken es ja hier, vor allem hier, sehr deutlich, wenn wir hier schreiben. Das ist uns sehr wichtig. Weil wir so ja auch versuchen etwas zu sehen und verstehen. Uns an diesen Punkt zu schreiben, an dem wir etwas überwunden haben. – Wir können das nur schriftlich. Und ganz alleine nur für uns. – Im Grunde ist das gar nicht schwer, was wir hier tun, sollte man meinen. Bzw., besser gesagt: „ich“ bin das, der denkt: „das ist doch einfach, irgendwie…“… Doch wenn ich mir anschaue, was jedes mal passiert, wenn wir damit beginnen aufzuschreiben….wie sehr wir gegeneinander eskalieren, bis nichts mehr von uns übrig ist, das irgendetwas sieht und kann (man muss sich nur mal die Zeit anschauen, die vergeht, zw. den kleinen Texten, dann hat man eine leichte Ahnung davon…).

Doch wir geben jetzt nicht auf damit, das ist nicht unser Stil. Wir sind sehr trotzig, und wenn es darauf ankommt auch sehr „stark“…. – Wir näheren uns diesem „Knall“, an dem wir auseinanderplatzten jetzt einfach chronologisch von zwei Seiten. Von der Vergangenheit heraus nach vorne, und von der Gegenwart aus nach da, und weiter mit. Denn schließlich sind das wir ja nur, die all das hier verstehen müssen. Und „verstehen“ tun, wir, daran fehlt es nicht, und mangelt(e) es auch nie….

Es ist etwas anderes. Verdammter „Selbstboykott“. – Das Wort sagt sich viel zu selbstverständlich, als dass es uns so helfen kann… Der Therapeut weiß das genau, und sagt es zu uns dennoch andauernd. Steter Tropfen höhlt den Stein… wir werden sehen, was wie hier anrichten, und ob wir irgendwann dort landen werden, wo wir denken, dass wir dort….verschollen und verloren (gegangen) sind…

Und weiter geht’s im Text….